Neues aus dem Verein
★ Neuland im Dolinen-Land!
Der Schlangenmäander wächst: wir brauchen dringend Freiwillige, die beim weiteren Vortrieb, Transport und Bau von Logistik helfen! Auf dem Weg zu einem neuen Zu...
Der Schlangenmäander wächst: wir brauchen dringend Freiwillige, die beim weiteren Vortrieb, Transport und Bau von Logistik helfen! Auf dem Weg zu einem neuen Zu...Von: Tobias V. | fda42@toar.de
★ Monatstreff FdA
Regulärer Monatstreff der Freunde der Aachhöhle im Löwen in Aach. Normalerweise (!) am ersten Freitag im Monat, ab 19 Uhr.
Von: FdA | hoehlenwind@googlemail.com
Regulärer Monatstreff der Freunde der Aachhöhle im Löwen in Aach.
Normalerweise (!) am ersten Freitag im Monat, ab 19 Uhr.
Grabung, Helfer gern willkommen!
Wir wollen ganz vorn im Neuland Sediment loswerden (das uns sonst den Wasser-Abfluss verstopft) und natürlich auch ein kleines Stückchen weiter kommen. Wer spon...
Wir wollen ganz vorn im Neuland Sediment loswerden (das uns sonst den Wasser-Abfluss verstopft) und natürlich auch ein kleines Stückchen weiter kommen. Wer spon...
Vortrag: Die Donau fließt in die Nordsee
Öffentlicher Vortrag von Rudi Martin zum Thema „Die Donau fließt in die Nordsee“. Ort: Museum Oberes Donautal, Fridingen a. D.
Öffentlicher Vortrag von Rudi Martin zum Thema „Die Donau fließt in die Nordsee“. Ort: Museum Oberes Donautal, Fridingen a. D.
Familien-Höhlenausflug
Unser gemeinsamer Familien-Höhlenausflug. Als Ziel ist die Gustav-Jakob-Höhle bei Grabenstetten vorgeschlagen (oder Alternativen). ACHTUNG Terminänderung auf Sa...
Ort: Grabenstetten, Parkplatz bei der Gustav-Jakob-Höhle
Von: Jörn Brumme / Anja Frick / Georg Fleischmann
Unser gemeinsamer Familien-Höhlenausflug. Als Ziel ist die Gustav-Jakob-Höhle bei Grabenstetten vorgeschlagen (oder Alternativen).
ACHTUNG
Terminänderung auf Samstag, 25. April.
Monatstreff Mai
Wir treffen uns im Löwen in Aach.
Ort: Gasthaus Löwen in Aach
Von: Jörn
Monatstreff Juni
Wir treffen uns im Löwen in Aach.
Ort: Gasthaus Löwen in Aach
Von: Jörn
Monatstreff Juli
Wir treffen uns im Löwen in Aach.
Ort: Gasthaus Löwen in Aach
Von: Jörn
VDHK-Jahrestagung: Höhle-Mensch-Natur
Die VDHK-Jahrestagung findet dieses Jahr in Giengen-Hürben an der Charlottenhöhle statt. Das Motto lautet „Höhle-Mensch-Natur“. Auf dem Programm steht unter and...
Ort: Charlottenhöhle bei Giengen-Hürben
Von: Joachim und Holger
Die VDHK-Jahrestagung findet dieses Jahr in Giengen-Hürben an der Charlottenhöhle statt. Das Motto lautet „Höhle-Mensch-Natur“.
Auf dem Programm steht unter anderem ein Vortrag von Joachim und Holger. Vorträge und Workshops können angemeldet werden.
Klettertag für Aacher Kinder
Seilklettern am Mägdeberg, an geeigneten Bäumen oder in einer Sporthalle (wetterabhängig). Der Termin ist zu Beginn der Sommerferien (BW) im Rahmen des Aacher F...
Von: FdA
Seilklettern am Mägdeberg, an geeigneten Bäumen oder in einer Sporthalle (wetterabhängig).
Der Termin ist zu Beginn der Sommerferien (BW) im Rahmen des Aacher Ferienprogramms geplant.
3. Aacher Höhlentag
Wir laden ein zum dritten Aacher Höhlentag an der Blätterteighöhle.
Ort: Aach, beim Aachtopf / Blätterteighöhle
Von: Georg Fleischmann | georg.fleischmann@ff-35.de
Wir laden ein zum dritten Aacher Höhlentag an der Blätterteighöhle.
Gästeabend ARGE Grabenstetten
Wir sind zu Gast beim Gästeabend der ARGE Grabenstetten in der Falkensteinhalle.
Von: FdA
Wir sind zu Gast beim Gästeabend der ARGE Grabenstetten in der Falkensteinhalle.
Filme vom 2. Höhlentag
Werner Duffner von Regio-Report.eu hat uns einen Link zu seinem neuen Film vom 2. Höhlentag geschickt: Film auf YouTube ansehenHier der Film von Bernd Hugger, d...
Von: Webmaster / FdA
Werner Duffner von Regio-Report.eu hat uns einen Link zu seinem neuen Film vom 2. Höhlentag geschickt:
Hier der Film von Bernd Hugger, den er am 2. Höhlentag 2024 im Keller neben der Höhle gezeigt hat:
Wir bitten, die Rechte der jeweiligen Filmersteller zu beachten. Weitere Informationen gerne beim Seitenverwalter.
Fledermaus-Schutzzeit & Links
🦇 Fledermaus-SchutzzeitDie Fledermaus-Schutzzeit geht jeweils vom 1. Oktober bis 31. März. Wir bitten um unbedingte Beachtung! Weitere Termine & FormulareWeiter...
Von: FdA
🦇 Fledermaus-Schutzzeit
Die Fledermaus-Schutzzeit geht jeweils vom 1. Oktober bis 31. März. Wir bitten um unbedingte Beachtung!
Weitere Termine & Formulare
- Weitere HöFo-Termine gibt es auf der Seite der ARGE Grabenstetten (Karstseminar RT, Speleo-Südwest, ARGE Blaukarst und ARGE Blautopf).
- Aufnahmeantrag, Satzung und Haftungsausschluss für die Befahrung der Donauhöhle sind im internen Bereich verfügbar.
Der neue Vorstand der FdA
Nach der Jahreshauptversammlung am 15.03.2025 ergibt sich nach den Wahlen folgende neue Besetzung des Vorstands der Freunde der Aachhöhle e.V.: 1. Vorsitzender:...
Von: FdA
Nach der Jahreshauptversammlung am 15.03.2025 ergibt sich nach den Wahlen folgende neue Besetzung des Vorstands der Freunde der Aachhöhle e.V.:
- 1. Vorsitzender: Georg Fleischmann
- 2. Vorsitzender: Jörn Brumme
- Kassier: Edwin Klotz
- Schriftführerin: Manuela Ehrich–Biesinger
- Beisitzer: Lothar Dietrich, Linus Köhnlechner, Ewald Lauer †
🌍 Höhlen-News aus aller Welt
Die neuesten speläologischen Funde und Expeditionen weltweit. Automatisch kuratiert.
Zuletzt aktualisiert:
VorschauVdHK-Jahrestagung 2026 in Giengen-Hürben: "Höhle – Mensch – Natur"
Der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) lädt zur Jahrestagung 2026 in die HöhlenerlebnisWelt in Giengen-Hürben ein, um aktuelle Forschungen und Projekte vorzustellen.
Der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) lädt zur Jahrestagung 2026 in die HöhlenerlebnisWelt in Giengen-Hürben ein, um aktuelle Forschungen und Projekte vorzustellen.
Einladung zur 64. Jahrestagung des VdHK
Der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) veranstaltet seine 64. Jahrestagung vom 23. bis 26. Juli 2026 in der HöhlenErlebnisWelt / Charlottenhöhle in Giengen-Hürben. Unter dem Motto „Höhle – Mensch – Natur“ bietet diese Veranstaltung eine zentrale Plattform für den Austausch und die Präsentation neuester Erkenntnisse im Bereich der deutschen und internationalen Speleologie.
Fachlicher Austausch und aktive Beteiligung
Organisiert wird die Jahrestagung vom Höhlen- und Heimatverein Giengen-Hürben 2002 e.V., der die Teilnehmer in die faszinierende Karstlandschaft der Schwäbischen Alb einlädt. Höhlenforscher und Interessierte sind ausdrücklich dazu aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen und ihre Workshops und Vorträge anzumelden. Die Tagung, deren Veranstaltungsort in der Lonetalstraße 61 in 89537 Giengen-Hürben liegt, verspricht vier Tage voller fachlicher Diskussionen, Exkursionen und Möglichkeiten zur Vernetzung innerhalb der Höhlenforschungs-Gemeinschaft.
VorschauNABU Fledermauscamp 2026 lädt zur Speleologie und Artenschutz auf der Schwäbischen Alb ein
Die ARGE Grabenstetten kündigt das NABU Fledermauscamp 2026 an, ein Jugendlager zur Förderung von Fledermausschutz und Höhlenforschung auf der Schwäbischen Alb.
Die ARGE Grabenstetten kündigt das NABU Fledermauscamp 2026 an, ein Jugendlager zur Förderung von Fledermausschutz und Höhlenforschung auf der Schwäbischen Alb.
Junge Höhlenforscher und Naturschützer erkunden die Schwäbische Alb
Die Arbeitsgemeinschaft Höhle & Karst Grabenstetten e.V. (ARGE Grabenstetten) und der NABU Baden-Württemberg laden vom 22. bis 24. Mai 2026 zum NABU Fledermauscamp 2026 auf der Schwäbischen Alb ein. Dieses Camp richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren und bietet eine einzigartige Gelegenheit, die faszinierende Welt der Höhlen und den wichtigen Fledermausschutz kennenzulernen.
Artenschutz und Speleologie im Fokus
Die Schwäbische Alb ist eine Region von herausragender geologischer und ökologischer Bedeutung, geprägt von einer reichen Karstlandschaft mit zahlreichen Höhlen, die wichtige Lebensräume für Fledermäuse darstellen. Das Camp wird den Teilnehmern praktische Einblicke in die Speleologie, die wissenschaftliche Erforschung von Höhlen, sowie in die Methoden des Fledermausschutzes vermitteln. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung dieser fragilen Ökosysteme zu schärfen und junge Menschen für den aktiven Natur- und Artenschutz zu begeistern. Solche Initiativen sind entscheidend, um die Zukunft der Höhlenforschung und des Fledermausschutzes zu sichern.
VorschauMonatsversammlung Mai der Arge Grabenstetten
Am 9. Mai 2026 findet die monatliche Versammlung der Arge Grabenstetten statt, ein regelmäßiges Treffen für Mitglieder und Interessierte zur Besprechung von Höhlen- und Karstprojekten.
Am 9. Mai 2026 findet die monatliche Versammlung der Arge Grabenstetten statt, ein regelmäßiges Treffen für Mitglieder und Interessierte zur Besprechung von Höhlen- und Karstprojekten.
VorschauSERA Cave Carnival 2026 in Scottsboro, Alabama
Die Birmingham Grotto der National Speleological Society veranstaltet den SERA Cave Carnival 2026, ein regionales Höhlenforscher-Treffen mit Workshops, Wettbewerben und Höhlentouren.
Die Birmingham Grotto der National Speleological Society veranstaltet den SERA Cave Carnival 2026, ein regionales Höhlenforscher-Treffen mit Workshops, Wettbewerben und Höhlentouren.
Internationales Treffen der Höhlenforscher: SERA Cave Carnival 2026
Vom 7. bis 10. Mai 2026 versammeln sich Höhlenforscher aus den südöstlichen Vereinigten Staaten und darüber hinaus zum SERA Cave Carnival in Scottsboro, Alabama. Dieses jährlich stattfindende Ereignis, das von der Birmingham Grotto der National Speleological Society (NSS) ausgerichtet wird, gilt als ein "Mini-TAG" (ein kleineres Treffen ähnlich dem traditionellen TAG Fall Cave-In) und zieht zahlreiche Speleologen an. Es bietet eine ausgezeichnete Plattform für den Austausch von Forschungsergebnissen, die Vorstellung neuer Entdeckungen und die Pflege der Gemeinschaft unter Höhlenforschern.
Programmhighlights und gemeinsame Aktivitäten
Der SERA Cave Carnival zeichnet sich durch ein vielfältiges Programm aus, das Live-Musik, Kletterwettbewerbe, geführte Höhlentouren und gesellige Partys umfasst. Erfahrene Höhlenforscher und Neulinge haben die Möglichkeit, an Workshops teilzunehmen, sich in verschiedenen vertikalen Techniken zu üben und an Exkursionen zu lokalen Karstphänomenen teilzunehmen. Solche Veranstaltungen sind von entscheidender Bedeutung für die Weiterbildung in der Speleologie, die Förderung des Höhlenschutzes und die Stärkung der kameradschaftlichen Beziehungen innerhalb der Höhlenforschergemeinschaft. Der Veranstaltungsort, Camp Maranatha, bietet eine geeignete Infrastruktur für die zahlreichen Teilnehmer und das umfangreiche Programm.
VorschauInternationaler Workshop für medizinische und technische Höhlenrettung in Ungarn
Die European Cave Rescue Association (ECRA) veranstaltet im Mai 2026 einen internationalen Workshop für medizinische und technische Höhlenrettung in Aggtelek, Ungarn, um globale Standards und Fähigkeiten zu verbessern.
Die European Cave Rescue Association (ECRA) veranstaltet im Mai 2026 einen internationalen Workshop für medizinische und technische Höhlenrettung in Aggtelek, Ungarn, um globale Standards und Fähigkeiten zu verbessern.
Vom 5. bis 10. Mai 2026 wird Aggtelek in Ungarn zum Treffpunkt internationaler Höhlenretter. Die European Cave Rescue Association (ECRA) richtet einen internationalen Workshop für medizinische und technische Höhlenrettung aus, der eine entscheidende Plattform für den Austausch von Wissen und die Verbesserung der Fähigkeiten in den komplexen Disziplinen der Höhlenrettung bietet.
Fortbildung und Standardisierung in der Speläo-Rettung
Dieser Workshop ist von großer Bedeutung, da er es Höhlenrettern aus aller Welt ermöglicht, ihre Fertigkeiten zu vertiefen und sich über die neuesten Techniken und Protokolle in der Speläo-Rettung auszutauschen. Die Ausbildung umfasst sowohl medizinische Aspekte, die bei der Versorgung Verletzter in Höhlen relevant sind, als auch fortgeschrittene technische Seiltechniken und Transportmethoden in anspruchsvollen Karstsystemen. Die Standardisierung von Rettungsverfahren ist entscheidend, um in Notfällen effektiv und sicher agieren zu können.
Die Aggtelek-Karstregion, bekannt für ihr ausgedehntes Höhlensystem, bietet eine ideale Umgebung für praktische Übungen und Simulationen von Rettungseinsätzen. Die Veranstaltung trägt maßgeblich zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit und zur Erhöhung der Sicherheit bei Höhlenbefahrungen und -expeditionen bei.
Japanische Taucher erreichen Rekordtiefe in der Inazumi-Unterwasser-Kalksteinhöhle
Japanische Berufstaucher haben in der Inazumi-Höhle in der Präfektur Oita einen neuen nationalen Tiefenrekord im Höhlentauchen aufgestellt, was neue Einblicke in Japans längstes Unterwasser-Karstsystem ermöglicht.
Japanische Berufstaucher haben in der Inazumi-Höhle in der Präfektur Oita einen neuen nationalen Tiefenrekord im Höhlentauchen aufgestellt, was neue Einblicke in Japans längstes Unterwasser-Karstsystem ermöglicht.
Am 20. März 2026 gelang japanischen Berufstauchern ein spektakulärer Vorstoß in der Inazumi-Unterwasser-Kalksteinhöhle in der Präfektur Oita. Sie erreichten eine Rekordtiefe von 97,4 Metern und setzten damit einen neuen Maßstab für die Erkundung japanischer Karsthöhlen unter Wasser. Die Inazumi-Höhle, die sich über mehr als einen Kilometer erstreckt, gilt als die längste Unterwasser-Kalksteinhöhle Japans und entstand vor etwa 300 Millionen Jahren im Paläozoikum.
Herausforderungen und einzigartige Formationen
Der dreistündige Tauchgang stellte die Taucher vor erhebliche Herausforderungen, darunter starke Strömungen und extrem enge Passagen, die kaum Platz für zwei Personen boten. Trotz der schwierigen Bedingungen beschrieb einer der Taucher die Landschaft am tiefsten Punkt als "atemberaubend" mit uralten, herabhängenden Tropfsteinen, die von der Oberfläche aus unsichtbar bleiben. Diese Formationen bieten wertvolle geologische Daten über die Entwicklung des Höhlensystems und die paläoklimatischen Bedingungen.
Die Expedition, die frühere Tauchrekorde in anderen japanischen Höhlen wie der Ryusendo-Höhle um fast 20 Meter übertrifft, unterstreicht die wissenschaftliche Bedeutung des Ortes als natürliches Archiv der Erdgeschichte. Zukünftige Expeditionen und die Auswertung der Ergebnisse in Zusammenarbeit mit der Japanischen Gesellschaft für Höhlenforschung sollen weitere Details über dieses einzigartige unterirdische Gewässersystem liefern.
Spektakuläre Höhlenentdeckung unter walisischem Schloss enthüllt prähistorisches Leben
Eine verborgene Höhle unter dem Pembroke Castle in Wales birgt eine Fülle prähistorischer Funde, darunter Knochen von Flusspferden und Spuren früher menschlicher Besiedlung, die eine "einmalige Entdeckung" darstellen.
Eine verborgene Höhle unter dem Pembroke Castle in Wales birgt eine Fülle prähistorischer Funde, darunter Knochen von Flusspferden und Spuren früher menschlicher Besiedlung, die eine "einmalige Entdeckung" darstellen.
Unter dem historischen Pembroke Castle im Südwesten von Wales haben Forscher der University of Aberdeen eine bemerkenswerte Entdeckung gemacht: die Wogan Cavern, ein komplexes Höhlensystem, das sich als eine der bedeutendsten prähistorischen Stätten Großbritanniens erweisen könnte. Die Höhle enthüllt eine detaillierte Aufzeichnung des Lebens während der Eiszeit, die sich über 100.000 Jahre erstreckt.
Umfangreiche paläontologische und archäologische Funde
Kleinräumige Ausgrabungen zwischen 2021 und 2024 brachten intakte Sedimentschichten mit Tierknochen, Steinwerkzeugen und Spuren wiederholter menschlicher Besiedlung zutage. Besonders hervorzuheben sind die Überreste prähistorischer Flusspferde, Mammuts und anderer eiszeitlicher Tiere, die einst in dieser Region heimisch waren. Diese Funde bieten einzigartige Einblicke in die damaligen Ökosysteme und Klimaveränderungen.
Das nun gestartete, fünfjährige archäologische Großprojekt unter der Leitung von Rob Dinnis wird die "enorme" Höhle, die über eine Wendeltreppe vom aus dem 11. Jahrhundert stammenden Schloss aus zugänglich ist, genauer untersuchen. Ziel ist es, Fragen zur Nutzung der Höhle, zum Zeitpunkt der Besiedlung und zu den Auswirkungen des sich wandelnden Klimas auf das Leben der frühen Menschen zu beantworten.
Einblicke in die frühe Menschheitsgeschichte
Die Forschungen könnten unser Verständnis der frühesten Bewohner Großbritanniens, von Jägern und Sammlern nach der letzten Eiszeit vor etwa 11.500 Jahren bis hin zu einigen der ersten Homo sapiens vor 45.000 bis 35.000 Jahren und möglicherweise sogar noch früheren Neandertaler-Populationen, neu gestalten. Die intakten Knochen und Sedimente erlauben die Extraktion alter DNA, um Arten zu identifizieren, selbst wenn keine sichtbaren Überreste vorhanden sind. Dies, kombiniert mit hochauflösenden Datierungsmethoden, wird helfen, vergangene Ökosysteme und schnelle Klimaverschiebungen zu rekonstruieren und zu verstehen, wie sich der Mensch an wechselnde Umgebungen anpasste.
Neue Erkenntnisse aus Tinshemet-Höhle: Neandertaler und Homo sapiens interagierten in der Levante
Forschungsergebnisse aus der Tinshemet-Höhle in Zentralisrael deuten auf eine aktive Interaktion zwischen Neandertalern und Homo sapiens hin, was unser Verständnis der frühen Menschheitsgeschichte in der Levante grundlegend verändert.
Forschungsergebnisse aus der Tinshemet-Höhle in Zentralisrael deuten auf eine aktive Interaktion zwischen Neandertalern und Homo sapiens hin, was unser Verständnis der frühen Menschheitsgeschichte in der Levante grundlegend verändert.
Eine bahnbrechende Studie, basierend auf den ersten veröffentlichten Forschungsergebnissen aus der Tinshemet-Höhle in Zentralisrael, offenbart, dass Neandertaler und Homo sapiens im mittleren Paläolithikum der Levante nicht nur koexistierten, sondern aktiv miteinander interagierten. Diese Entdeckung widerlegt frühere Annahmen, dass diese menschlichen Gruppen isoliert voneinander lebten.
Kulturaustausch und soziale Komplexität
Die Evidenz aus der Tinshemet-Höhle zeigt, dass beide Gruppen Technologien, Lebensweisen und sogar Bestattungspraktiken miteinander teilten. Diese Wechselwirkungen förderten kulturelles Wachstum, komplexeres Sozialverhalten und Innovationen wie formelle Bestattungen und die symbolische Verwendung von Ocker zur Dekoration. Die Ergebnisse legen nahe, dass menschliche Verbindungen, anstatt Isolation, Schlüsselfaktoren für technologische und kulturelle Fortschritte waren.
Unter den wichtigsten Funden befinden sich mehrere menschliche Bestattungen, die die ersten mittelpaläolithischen Bestattungen seit über fünfzig Jahren darstellen. Diese Funde bieten seltene Einblicke, wie frühe menschliche Gruppen lebten und mit ihren Toten umgingen. Die Levante wird somit als eine entscheidende Kreuzung in der frühen Menschheitsgeschichte hervorgehoben, wo entscheidende Entwicklungen in der menschlichen Gesellschaft stattfanden.
Neue Gecko-Art in Vietnams Karstlandschaft entdeckt
Eine bisher unbekannte Gecko-Art wurde in den Kalksteinklippen der Son La Provinz in Nordwest-Vietnam entdeckt, was die außergewöhnliche Biodiversität dieser Karstregionen unterstreicht.
Eine bisher unbekannte Gecko-Art wurde in den Kalksteinklippen der Son La Provinz in Nordwest-Vietnam entdeckt, was die außergewöhnliche Biodiversität dieser Karstregionen unterstreicht.
Biologische Entdeckung im indochinesischen Karst: Neuer Gecko in Vietnam
Im Rahmen intensiver nächtlicher Feldforschung in der Copia Nature Reserve in der Son La Provinz, Nordwest-Vietnam, haben Biologen eine neue Art des Halbblattfinger-Geckos entdeckt. Die am 11. April 2026 gemeldete Entdeckung, veröffentlicht in der Fachzeitschrift 'ZooKeys', unterstreicht die außergewöhnliche, aber noch unerforschte Biodiversität der Karstlandschaften Vietnams. Die Besonderheit des Karst-Topographie, die durch die Auflösung von Kalkstein entsteht und unzählige kleine, isolierte Habitate in Felsspalten und auf Klippen schafft, fördert die Entstehung endemischer Arten.
Morphologische und genetische Beweise für eine neue Spezies
Die Forscher, darunter Anh Van Pham von der Vietnam National University in Hanoi, identifizierten die neue Art anhand spezifischer morphologischer Merkmale wie der Anordnung der Schuppen und der Anzahl der Präanalporen bei Männchen. Genetische Vergleiche bestätigten, dass die Abstammungslinie dieser Geckos sich um mindestens 14 Prozent von anderen Mitgliedern ihrer Gattung unterscheidet, was die Klassifizierung als neue Spezies untermauert. Die gleiche Forschungsarbeit führte zur Entdeckung einer zweiten neuen Gecko-Art in derselben Provinz, Hemiphyllodactylus pakhaensis, die sowohl in menschlichen Siedlungen als auch in natürlichen Karstformationen vorkommt. Diese Funde verdeutlichen, wie wichtig der Schutz dieser fragilen Karstökosysteme ist, da Abholzung und Infrastrukturprojekte einzigartige Arten auslöschen könnten, bevor sie überhaupt wissenschaftlich erfasst werden.
Seltene Höhlenfunde in Kambodscha offenbaren evolutionäre Wunder
Feldstudien in über 60 Kalksteinhöhlen Kambodschas haben eine Vielzahl seltener Kreaturen zutage gefördert, darunter eine fliegende Schlange und eine farbenprächtige Grubenotter.
Feldstudien in über 60 Kalksteinhöhlen Kambodschas haben eine Vielzahl seltener Kreaturen zutage gefördert, darunter eine fliegende Schlange und eine farbenprächtige Grubenotter.
Seltenes Nistverhalten: Urzeitliche Bienen in fossilen Knochen auf Hispaniola entdeckt
Wissenschaftler haben in einer Höhle auf Hispaniola den ersten Nachweis von urzeitlichen Bienen entdeckt, die ihre Nester in natürlichen Hohlräumen fossiler Knochen anlegten – ein zuvor unbekanntes Verhalten.
Wissenschaftler haben in einer Höhle auf Hispaniola den ersten Nachweis von urzeitlichen Bienen entdeckt, die ihre Nester in natürlichen Hohlräumen fossiler Knochen anlegten – ein zuvor unbekanntes Verhalten.
Einzigartige paläoentomologische Entdeckung in der Karibik
In einer Höhle auf der karibischen Insel Hispaniola haben Forscher den ersten bekannten Beweis für urzeitliche Bienen entdeckt, die ihre Nester in natürlichen Hohlräumen fossiler Knochen bauten. Dieses Verhalten, bei dem Bienen bereits vorhandene Strukturen ohne weitere Modifikation als Nistplätze nutzten, ist in der Paläoentomologie bisher einzigartig. Die normalerweise im offenen Boden nistenden Bienen profitierten von den einzigartigen Bedingungen in der Höhle, die durch die Akkumulation von Knochen, Eierschalen und anderen Überresten von Beutetieren entstanden waren, die von Riesen-Schleiereulen in die Höhle gebracht wurden.
Anpassung an ungewöhnliche Höhlenökosysteme
Die detaillierte Untersuchung der Fundstätte zeigte, dass die Bienen die winzigen Hohlräume in den Kieferknochen und sogar die Markhöhlen von Faulzahner-Knochen als fertige Nistplätze adaptierten. Diese Entdeckung offenbart nicht nur eine erstaunliche Anpassungsfähigkeit der urzeitlichen Insekten an neue ökologische Nischen, sondern liefert auch wertvolle Einblicke in die komplexen Interaktionen zwischen verschiedenen Spezies in prähistorischen Höhlenökosystemen. Die Konservierung der Nester in mineralreichem Grundwasser ermöglichte die Erhaltung dieser seltenen Spuren über Tausende von Jahren hinweg, die ohne akribische Ausgrabung möglicherweise übersehen worden wären.
Florida Cave Cavort 2026
Die Huntsville Grotto veranstaltete vom 26. bis 29. März 2026 das jährliche Florida Cave Cavort in Williston, Florida, mit geführten Touren und gemeinschaftlichen Aktivitäten.
Die Huntsville Grotto veranstaltete vom 26. bis 29. März 2026 das jährliche Florida Cave Cavort in Williston, Florida, mit geführten Touren und gemeinschaftlichen Aktivitäten.
Stalagmiten enthüllen einstige grüne Sahara
Eine neue Studie belegt anhand von Stalagmiten in marokkanischen Höhlen, dass die heutige Sahara vor Jahrtausenden eine üppige, von Regen bewässerte Landschaft war.
Eine neue Studie belegt anhand von Stalagmiten in marokkanischen Höhlen, dass die heutige Sahara vor Jahrtausenden eine üppige, von Regen bewässerte Landschaft war.
Klimageschichte neu geschrieben: Sahara einst grüne Oase
Eine bahnbrechende Studie, die am 24. März 2026 in der Fachzeitschrift 'Earth and Planetary Science Letters' veröffentlicht wurde, liefert unwiderlegbare Beweise dafür, dass die Sahara, die heute größte Heißwüste der Erde, vor Tausenden von Jahren eine grüne und fruchtbare Landschaft war. Forscher gewannen kleine Fragmente von Stalagmiten aus Höhlen südlich des Atlasgebirges in Marokko und analysierten Uran- und Thoriumisotope, um die Zeiträume des Niederschlags zu bestimmen.
Stalagmiten als Klimazeugen und die Rolle der 'tropischen Wolkenfahnen'
Stalagmiten sind säulenförmige Sinterformationen, die vom Boden einer Höhle nach oben wachsen, wenn kalkhaltiges Wasser von der Höhlendecke tropft. Ihr Wachstum bewahrt ein chemisches Protokoll der prähistorischen Klimabedingungen. Die Ergebnisse zeigten ein kontinuierliches Wachstum der Formationen zwischen etwa 8.700 und 4.300 Jahren vor unserer Zeit, was auf eine lange Periode intensiver und regelmäßiger Niederschläge hindeutet. Die Analyse der chemischen Signaturen des Regens enthüllte, dass 'tropische Wolkenfahnen' (enorme Wolkensysteme, die Feuchtigkeit aus den Tropen transportieren) für die Bewässerung der Sahara verantwortlich waren.
Diese Erkenntnisse revolutionieren unser Verständnis der Paläoklimaentwicklung und der Karsthydrologie der Region. Die grüne Sahara hatte auch weitreichende Auswirkungen auf die neolithischen Populationen, die in der Region lebten. Der Zugang zu Wasser und frischer Vegetation ermöglichte eine dramatische Zunahme neolithischer Siedlungen und die Viehzucht in Gebieten, die heute völlig arid sind.
Speleomíting 2026 - Jährliche slowakische Konferenz
Die slowakische Höhlenforschergesellschaft veranstaltete ihre jährliche Konferenz mit dem Fokus auf aktuelle Entdeckungen und Schutzmaßnahmen.
Die slowakische Höhlenforschergesellschaft veranstaltete ihre jährliche Konferenz mit dem Fokus auf aktuelle Entdeckungen und Schutzmaßnahmen.
Durchbruch in der heimischen Speläologie: Verbindung von Klutert- und Bismarckhöhle geglückt
Ein langjähriger Einsatz deutscher Höhlenforscher mündet in der erfolgreichen Verbindung der Klutert- und Bismarckhöhle, was die Komplexität dieses Höhlensystems in Nordrhein-Westfalen maßgeblich erweitert.
Ein langjähriger Einsatz deutscher Höhlenforscher mündet in der erfolgreichen Verbindung der Klutert- und Bismarckhöhle, was die Komplexität dieses Höhlensystems in Nordrhein-Westfalen maßgeblich erweitert.
Nach einem intensiven und langwierigen Projekt ist es Höhlenforschern gelungen, eine Verbindung zwischen der Klutert- und der Bismarckhöhle in Ennepetal, Nordrhein-Westfalen, herzustellen. Diese Nachricht, die am 6. März 2026 vom Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) bekannt gegeben wurde, stellt einen bedeutenden Erfolg in der regionalen Speläologie dar. Die beiden Höhlen bilden nun ein noch größeres und komplexeres Höhlensystem, das neue Möglichkeiten für die weitere Forschung und Exploration bietet.
Erweiterung des Höhlensystems
Die Kluterthöhle, bekannt für ihre beeindruckenden Gänge und als heilklimatischer Therapieort, und die Bismarckhöhle sind Teil der ausgedehnten Karstlandschaft des Ennepetals. Die erfolgreiche Verbindung erweitert nicht nur die kartierte Länge des Höhlensystems, sondern ermöglicht auch ein tieferes Verständnis der unterirdischen Hydrogeologie und der Speläogenese in dieser Region. Solche Durchbrüche sind das Ergebnis jahrelanger präziser Vermessungsarbeit, akribischer Grabungen und des unermüdlichen Engagements von ehrenamtlichen Höhlenforschern.Bedeutung für Forschung und Schutz
Die Zusammenführung der Höhlenpassagen liefert wertvolle Daten für Geologen, Biologen und Klimaforscher, die die Entwicklung von Karstsystemen, die Besiedlung durch troglobionte Organismen und paläoklimatische Indikatoren untersuchen. Gleichzeitig unterstreicht dieser Erfolg die Notwendigkeit des Schutzes dieser empfindlichen Unterwelten, um ihre wissenschaftliche und natürliche Integrität für zukünftige Generationen zu bewahren. Der VdHK plant, weitere Details zu dieser Entdeckung in seinen 'Mitteilungen 1/2026' zu veröffentlichen.
Bedeutendes alpines Höhlennetzwerk mit paläolithischen Artefakten entdeckt
Ein ausgedehntes, bisher unbekanntes Höhlensystem im österreichischen Tennengebirge offenbart prähistorische Steinwerkzeuge und einzigartige Eis- und Sinterformationen.
Ein ausgedehntes, bisher unbekanntes Höhlensystem im österreichischen Tennengebirge offenbart prähistorische Steinwerkzeuge und einzigartige Eis- und Sinterformationen.
Neue Einblicke in prähistorische Besiedlung der Alpen durch Höhlenfund
Anfang 2026 stießen Höhlenforscher auf ein riesiges, verborgenes Höhlennetzwerk unterhalb des Tennengebirges in den österreichischen Alpen. Dieses bemerkenswerte unterirdische Labyrinth birgt nicht nur atemberaubende Sinterformationen und faszinierende Eisstrukturen, sondern auch wertvolle Artefakte aus dem oberen Paläolithikum.
Karstphänomene und menschliche Adaptationsstrategien
Die Entdeckung von prähistorischen Steinwerkzeugen innerhalb des Höhlensystems bietet Wissenschaftlern einen seltenen Einblick in die Überlebensstrategien früher Menschen in rauen Bergumgebungen. Die Kombination aus empfindlichen Kalksteinformationen, saisonalen Eisstrukturen und menschlichen Spuren macht diesen Fund zu einer außergewöhnlichen Zeitkapsel. Das Tennengebirge, ein Teil der Nördlichen Kalkalpen, ist bekannt für seine ausgeprägten Karstphänomene und zahlreichen Höhlen. Diese neue Entdeckung unterstreicht die Rolle der Höhlen als Schutzräume und mögliche Kultstätten für prähistorische Gemeinschaften und liefert wichtige Daten für die Paläoklimaforschung durch die Analyse der Eisformationen.
VdHK mahnt zum Schutz der Eiskapelle im Nationalpark Berchtesgaden
In einer Pressemeldung vom 3. März 2026 macht der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) auf den fortschreitenden Verlust der Eiskapelle im Nationalpark Berchtesgaden aufmerksam und fordert verstärkte Schutzmaßnahmen für bedrohte unterirdische Naturdenkmäler.
In einer Pressemeldung vom 3. März 2026 macht der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) auf den fortschreitenden Verlust der Eiskapelle im Nationalpark Berchtesgaden aufmerksam und fordert verstärkte Schutzmaßnahmen für bedrohte unterirdische Naturdenkmäler.
Verlust der Eiskapelle – Ein Mahnruf zum Höhlenschutz
Der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) hat am 3. März 2026 eine eindringliche Pressemeldung veröffentlicht, die den Verlust der Eiskapelle im Nationalpark Berchtesgaden thematisiert. Die Eiskapelle, eine einzigartige Gletschermühle am Fuße des Watzmanns, ist aufgrund klimatischer Veränderungen und menschlicher Einflüsse zunehmend bedroht. Der VdHK möchte mit dieser Aktion auf die traurige Realität des Verlusts unterirdischer Schätze aufmerksam machen und den Schutz des einzigartigen Geoökosystems Höhlen und Karst stärker in den Vordergrund rücken.
VdHK-Vorsitzende Bärbel Vogel hob hervor, dass allein in Deutschland 4,6 % aller bekannten Höhlen vernichtet – abgebaut oder verfüllt – und somit unwiederbringlich verloren sind. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen.
Klimawandel und Höhlenschutz
Der Rückgang von Eishöhlen und -formationen wie der Eiskapelle ist ein deutliches Zeichen für den globalen Klimawandel. Für die Speläologie bedeutet dies eine zunehmende Herausforderung, da viele Höhlensysteme, insbesondere solche in alpinen Regionen, direkt von Temperatur- und Wasserschwankungen betroffen sind. Die Pressemeldung des VdHK unterstreicht die Notwendigkeit integrierter ökologischer Ansätze im Höhlenschutz, die auch EU-Umweltrichtlinien und die IUCN-Richtlinien für den Schutz von Höhlen und Karstgebieten berücksichtigen.
Prähistorisches Skelett in überflutetem Cenote auf Yucatán entdeckt
Archäologen haben ein prähistorisches menschliches Skelett in einem komplexen Unterwasserhöhlensystem an der Karibikküste Mexikos entdeckt, das auf ein über 8.000 Jahre altes Grab hindeutet.
Archäologen haben ein prähistorisches menschliches Skelett in einem komplexen Unterwasserhöhlensystem an der Karibikküste Mexikos entdeckt, das auf ein über 8.000 Jahre altes Grab hindeutet.
In einem ausgedehnten Unterwasserhöhlensystem entlang der mexikanischen Karibikküste wurde ein prähistorisches menschliches Skelett entdeckt. Diese bemerkenswerte Entdeckung, die im März 2026 bekannt gegeben wurde, könnte eine 8.000 Jahre alte Grabstätte markieren. Der Höhlentaucher und Archäologe Octavio del Rio, der mit dem Nationalen Institut für Anthropologie und Geschichte zusammenarbeitet, teilte mit, dass dies das elfte derartige Skelett sei, das in den letzten drei Jahrzehnten in den Höhlen zwischen den Touristenzentren Tulum und Playa del Carmen gefunden wurde.
Einblicke in prähistorische Bestattungsrituale
Das Skelett wurde in einer Tiefe von etwa 8 Metern innerhalb eines überfluteten Höhlensystems entdeckt, das Teil eines weitläufigen Netzwerks von Cenoten und unterirdischen Flüssen ist. Es befand sich auf einer Sedimentsdüne in einem engeren Bereich einer inneren Kammer, was darauf hindeutet, dass es sich um eine absichtlich platzierte Bestattung handeln könnte, möglicherweise im Rahmen ritueller Praktiken früher Bewohner der Region. Die Positionierung des Skeletts liefert wichtige Erkenntnisse, da der Fundort nur zugänglich war, als die Höhle vor etwa 8.000 Jahren, am Ende der letzten Eiszeit, trocken lag und der Meeresspiegel noch deutlich niedriger war.Bedeutung für die Paläoanthropologie
Diese Funde sind von großer Bedeutung für die Paläoanthropologie und helfen, die Besiedlungsgeschichte und die Wanderungsrouten der ersten Menschen auf der Yucatán-Halbinsel zu rekonstruieren. Die Region, die heute von dichter Dschungelvegetation und Stränden geprägt ist, war damals eine weite Ebene mit Klippen. Die Analyse des Skeletts wird voraussichtlich weitere Einblicke in die Lebensweise und Kultur dieser frühen menschlichen Populationen liefern.
Aktuelle Explorationsphase im Sistema Cheve: Das Streben nach der tiefsten Höhle der Welt
Die laufende Expedition im Sistema Cheve in Mexiko konzentriert sich in den Monaten März und April auf die Erweiterung der Unterwasserpassagen und die Suche nach einem trockenen Bypass, um das Potenzial als tiefste Höhle der Erde zu bestätigen.
Die laufende Expedition im Sistema Cheve in Mexiko konzentriert sich in den Monaten März und April auf die Erweiterung der Unterwasserpassagen und die Suche nach einem trockenen Bypass, um das Potenzial als tiefste Höhle der Erde zu bestätigen.
Eine der bedeutendsten speläologischen Expeditionen der modernen Geschichte, das '2026 Sistema Cheve Expedition'-Projekt, ist im vollen Gange. Das Hauptziel dieser mehrmonatigen Unternehmung ist es, zu beweisen, dass das Sistema Cheve in den abgelegenen Sierra Cuicateca Bergen von Oaxaca, Mexiko, tatsächlich die tiefste Höhle der Erde ist. Zwischen Februar und Ende April 2026 ist das Team vor Ort, wobei die intensiven Tauchexpeditionen in den Monaten März und April stattfinden.
