Neues aus dem Verein
★ Neuland im Dolinen-Land!
Der Schlangenmäander wächst: wir brauchen dringend Freiwillige, die beim weiteren Vortrieb, Transport und Bau von Logistik helfen! Auf dem Weg zu einem neuen Zu...
Der Schlangenmäander wächst: wir brauchen dringend Freiwillige, die beim weiteren Vortrieb, Transport und Bau von Logistik helfen! Auf dem Weg zu einem neuen Zu...Von: Tobias V. | fda42@toar.de
Monatstreff Juni
Wir treffen uns im Löwen in Aach.
Ort: Gasthaus Löwen in Aach
Von: Jörn
Monatstreff Juli
Wir treffen uns im Löwen in Aach.
Ort: Gasthaus Löwen in Aach
Von: Jörn
VDHK-Jahrestagung: Höhle-Mensch-Natur
Die VDHK-Jahrestagung findet dieses Jahr in Giengen-Hürben an der Charlottenhöhle statt. Das Motto lautet „Höhle-Mensch-Natur“. Auf dem Programm steht unter and...
Ort: Charlottenhöhle bei Giengen-Hürben
Von: Joachim und Holger
Die VDHK-Jahrestagung findet dieses Jahr in Giengen-Hürben an der Charlottenhöhle statt. Das Motto lautet „Höhle-Mensch-Natur“.
Auf dem Programm steht unter anderem ein Vortrag von Joachim und Holger. Vorträge und Workshops können angemeldet werden.
Klettertag für Aacher Kinder
Seilklettern am Mägdeberg, an geeigneten Bäumen oder in einer Sporthalle (wetterabhängig). Der Termin ist zu Beginn der Sommerferien (BW) im Rahmen des Aacher F...
Von: FdA
Seilklettern am Mägdeberg, an geeigneten Bäumen oder in einer Sporthalle (wetterabhängig).
Der Termin ist zu Beginn der Sommerferien (BW) im Rahmen des Aacher Ferienprogramms geplant.
3. Aacher Höhlentag
Wir laden ein zum dritten Aacher Höhlentag an der Blätterteighöhle.
Ort: Aach, beim Aachtopf / Blätterteighöhle
Von: Georg Fleischmann | georg.fleischmann@ff-35.de
Wir laden ein zum dritten Aacher Höhlentag an der Blätterteighöhle.
Gästeabend ARGE Grabenstetten
Wir sind zu Gast beim Gästeabend der ARGE Grabenstetten in der Falkensteinhalle.
Von: FdA
Wir sind zu Gast beim Gästeabend der ARGE Grabenstetten in der Falkensteinhalle.
Filme vom 2. Höhlentag
Werner Duffner von Regio-Report.eu hat uns einen Link zu seinem neuen Film vom 2. Höhlentag geschickt: Film auf YouTube ansehenHier der Film von Bernd Hugger, d...
Von: Webmaster / FdA
Werner Duffner von Regio-Report.eu hat uns einen Link zu seinem neuen Film vom 2. Höhlentag geschickt:
Hier der Film von Bernd Hugger, den er am 2. Höhlentag 2024 im Keller neben der Höhle gezeigt hat:
Wir bitten, die Rechte der jeweiligen Filmersteller zu beachten. Weitere Informationen gerne beim Seitenverwalter.
Fledermaus-Schutzzeit & Links
🦇 Fledermaus-SchutzzeitDie Fledermaus-Schutzzeit geht jeweils vom 1. Oktober bis 31. März. Wir bitten um unbedingte Beachtung! Weitere Termine & FormulareWeiter...
Von: FdA
🦇 Fledermaus-Schutzzeit
Die Fledermaus-Schutzzeit geht jeweils vom 1. Oktober bis 31. März. Wir bitten um unbedingte Beachtung!
Weitere Termine & Formulare
- Weitere HöFo-Termine gibt es auf der Seite der ARGE Grabenstetten (Karstseminar RT, Speleo-Südwest, ARGE Blaukarst und ARGE Blautopf).
- Aufnahmeantrag, Satzung und Haftungsausschluss für die Befahrung der Donauhöhle sind im internen Bereich verfügbar.
Der neue Vorstand der FdA
Nach der Jahreshauptversammlung am 15.03.2025 ergibt sich nach den Wahlen folgende neue Besetzung des Vorstands der Freunde der Aachhöhle e.V.: 1. Vorsitzender:...
Von: FdA
Nach der Jahreshauptversammlung am 15.03.2025 ergibt sich nach den Wahlen folgende neue Besetzung des Vorstands der Freunde der Aachhöhle e.V.:
- 1. Vorsitzender: Georg Fleischmann
- 2. Vorsitzender: Jörn Brumme
- Kassier: Edwin Klotz
- Schriftführerin: Manuela Ehrich–Biesinger
- Beisitzer: Lothar Dietrich, Linus Köhnlechner, Ewald Lauer †
Monatstreff FdA
Regulärer Monatstreff der Freunde der Aachhöhle im Löwen in Aach. Normalerweise (!) am ersten Freitag im Monat, ab 19 Uhr.
Von: FdA | hoehlenwind@googlemail.com
Regulärer Monatstreff der Freunde der Aachhöhle im Löwen in Aach.
Normalerweise (!) am ersten Freitag im Monat, ab 19 Uhr.
🌍 Höhlen-News aus aller Welt
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Zuletzt aktualisiert:
Vorschau64. Jahrestagung des VdHK in Giengen-Hürben: Treffpunkt der deutschen Höhlenforschung
Die Charlottenhöhle und die HöhlenErlebnisWelt in Giengen-Hürben sind der Austragungsort der 64. Jahrestagung des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) unter dem thematischen Fokus 'Höhle-Mensch-Natur' im Juli 2026.
Die Charlottenhöhle und die HöhlenErlebnisWelt in Giengen-Hürben sind der Austragungsort der 64. Jahrestagung des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) unter dem thematischen Fokus 'Höhle-Mensch-Natur' im Juli 2026.
Die deutsche Speläologie blickt auf die Schwäbische Alb
Die deutsche Höhlen- und Karstforschung trifft sich vom 23. bis 26. Juli 2026 in Giengen-Hürben zur 64. Jahrestagung des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK). Gastgebende Institutionen sind das Team der Charlottenhöhle und die HöhlenErlebnisWelt, die im Geopark Schwäbische Alb beheimatet sind. Das Leitthema der Tagung lautet 'Höhle-Mensch-Natur', was die interdisziplinäre Natur der Speläologie, also der Höhlenforschung, unterstreicht.
Programmhighlights und Fachlicher Austausch
Die Tagung bietet ein Forum für intensive Fachgespräche, Präsentationen neuester Forschungsergebnisse und den Austausch unter Speläologen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Einreichung von Vorträgen und Workshops. Die Organisatoren rufen dazu auf, Beiträge zu verschiedenen Aspekten der Höhlen- und Karstforschung einzureichen, wobei die Vortragsdauer 20 Minuten plus 10 Minuten Diskussion nicht überschreiten sollte. Themen können von neuen Höhlenentdeckungen über biospeläologische Studien bis hin zu technologischen Entwicklungen in der Höhlenbefahrung reichen.
Neben dem wissenschaftlichen Programm wird die Tagung auch eine Plattform für Kunstwerke bieten, die sich mit der unterirdischen Welt auseinandersetzen, wie Bilder, Fotos, Videos oder Skulpturen, die im HöhlenSchauLand ausgestellt werden sollen. Diese Kombination aus wissenschaftlicher Tiefe und kulturellem Austausch macht die VdHK-Jahrestagung zu einem zentralen Ereignis im Kalender der deutschen Höhlenforschung.
VorschauUpdate83. Jahrestagung der National Speleological Society (NSS) in Indiana
Die NSS veranstaltet ihre 83. Jahrestagung in Corydon, Indiana, einem Gebiet reich an Höhlen und Karstlandschaften, und lädt zu Erkundungen und Austausch ein.
Die NSS veranstaltet ihre 83. Jahrestagung in Corydon, Indiana, einem Gebiet reich an Höhlen und Karstlandschaften, und lädt zu Erkundungen und Austausch ein.
NSS Convention 2026: Höhlenforschung im Herzen Indianas
Die National Speleological Society (NSS) richtet ihre 83. Jahrestagung vom 6. bis 10. Juli 2026 in Corydon, Indiana, aus. Das Tagungsgebiet in den üppigen Wäldern und sanften Hügeln der Corydon-Region ist bekannt für Hunderte von Höhlen, darunter die Mammoth Cave, eine der längsten Höhlen der Welt, die innerhalb von zwei Autostunden erreichbar ist. Diese Region, eine malerische Senkenlandschaft, birgt nicht nur Abenteuer, sondern auch eine reiche Geschichte, da ihre Höhlen einst als Unterschlupf für Ureinwohner und Verstecke während des Bürgerkriegs dienten.
Umfassendes Programm für Speläologen
Die Konvention bietet ein umfangreiches Programm mit Höhlenexkursionen, darunter horizontale und vertikale Befahrungen sowie geführte Wanderungen. Des Weiteren werden Workshops, wissenschaftliche Vorträge und zahlreiche gesellschaftliche Veranstaltungen angeboten. Die Veranstaltung dient dem intensiven Austausch von Fachwissen, der Förderung der Höhlenforschung und dem geselligen Beisammensein der internationalen Speläologengemeinschaft. Ein spezielles Programm für den Nachwuchs, die Junior Speleological Society (JSS) für Jugendliche von 7 bis 17 Jahren, gewährleistet auch zukünftigen Generationen von Höhlenforschern spannende Abenteuer.
Vorschau33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" fokussiert auf Kohlenstoffpfade
Die 33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" findet vom 15. bis 19. Juni 2026 in Postojna, Slowenien, statt und konzentriert sich auf das Thema "Kohlenstoffpfade im Karst".
Die 33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" findet vom 15. bis 19. Juni 2026 in Postojna, Slowenien, statt und konzentriert sich auf das Thema "Kohlenstoffpfade im Karst".
33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" fokussiert auf Kohlenstoffpfade
Die renommierte 33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" wird vom 15. bis 19. Juni 2026 in Postojna, Slowenien, abgehalten. Dieses jährlich stattfindende akademische Ereignis versammelt führende Forscher und Studierende aus der ganzen Welt, um die neuesten Erkenntnisse im Bereich der Karstforschung zu diskutieren. Das diesjährige Hauptthema lautet "Kohlenstoffpfade im Karst" (Carbon Pathways in Karst).
Forschung an der Schnittstelle von Geologie und Klima
Die Karstologie, die wissenschaftliche Untersuchung von Karstphänomenen, spielt eine entscheidende Rolle für das Verständnis globaler biogeochemischer Kreisläufe. Das Thema "Kohlenstoffpfade im Karst" beleuchtet die komplexen Wechselwirkungen zwischen Wasser, Gestein und organischem Material in Karstlandschaften. Es umfasst die Untersuchung der Kohlenstoffbindung und -freisetzung in Höhlensystemen, die Rolle des Karstes im globalen Kohlenstoffkreislauf und die Auswirkungen des Klimawandels auf Karstgebiete. Die "Klassische Karstregion" in Slowenien ist historisch bedeutsam, da hier die moderne Karstforschung ihren Ursprung hat und der Begriff "Karst" aus der lokalen Bezeichnung dieser Region abgeleitet wurde. Die Konferenz bietet eine Plattform für den Austausch über innovative Messtechniken, hydrologische Modelle und Fallstudien, die zur besseren Verwaltung und zum Schutz dieser einzigartigen und fragilen Ökosysteme beitragen.
VorschauInternationale Höhlentauch-Konferenz 2026 des NSS-CDS in Florida
Die NSS Cave Diving Section (CDS) veranstaltet vom 5. bis 6. Juni 2026 ihre internationale Konferenz für Höhlentaucher in Alachua, Florida.
Die NSS Cave Diving Section (CDS) veranstaltet vom 5. bis 6. Juni 2026 ihre internationale Konferenz für Höhlentaucher in Alachua, Florida.
Globales Treffen der Höhlentauch-Community in Florida
Die National Speleological Society – Cave Diving Section (NSS-CDS) lädt zur Internationalen Höhlentauch-Konferenz 2026 ein, die vom 5. bis 6. Juni in The Barn at Rembert Farms in Alachua, Florida, USA, stattfindet. Diese Konferenz ist ein wichtiges Ereignis für die weltweite Gemeinschaft der Höhlentaucher und bietet eine Plattform für den Austausch über neue Techniken, Sicherheitsstandards und aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich des Höhlentauchens.
Innovationen und Sicherheit im Höhlentauchen
Höhlentauchen ist eine spezialisierte Form des Tauchens, die die Erkundung wassergefüllter Höhlen und Siphons umfasst. Diese Disziplin erfordert umfassende Ausbildung, spezielle Ausrüstung und ein tiefes Verständnis der Karsthydrogeologie – der Wissenschaft von den Wasserbewegungen in Karstgebieten. Ein Siphon in der Höhlenforschung ist ein vollständig wassergefüllter Gangabschnitt, der ein freies Atmen an der Oberfläche unmöglich macht und spezielle Tauchkenntnisse erfordert.
Die Konferenz bietet Mitgliedern und Nichtmitgliedern die Möglichkeit, an Vorträgen und Workshops teilzunehmen. Florida ist mit seinen zahlreichen unterirdischen Flusssystemen und Cenoten ein Hotspot für das Höhlentauchen und ein idealer Ort für ein solches internationales Treffen.
UpdateSistema Cheve Expedition 2026: Vorstoß in die potenziell tiefste Höhle der Welt
Die Sistema Cheve Expedition setzt 2026 ihre ambitionierten Erkundungen in Mexiko fort, mit dem Hauptziel, die Verbindung zur Cueva de la Mano zu finden und damit die tiefste Höhle der Welt zu kartieren.
Die Sistema Cheve Expedition setzt 2026 ihre ambitionierten Erkundungen in Mexiko fort, mit dem Hauptziel, die Verbindung zur Cueva de la Mano zu finden und damit die tiefste Höhle der Welt zu kartieren.
Tiefenrekordjagd in Mexiko: Die Sistema Cheve Expedition
Die Sistema Cheve Expedition in den abgelegenen Sierra Cuicateca Bergen von Oaxaca, Mexiko, stellt weiterhin einen Brennpunkt der internationalen Speleologie dar. Im Jahr 2026 konzentriert sich das Team auf die kritische Phase der Erkundung über dem Cheve East Sumpf hinaus. Das ultimative Ziel der Expedition ist es, eine Verbindung zwischen der Sistema Cheve und der Cueva de la Mano herzustellen. Eine solche Verbindung würde ein Höhlensystem mit einer vertikalen Ausdehnung von 2.730 Metern schaffen und damit die tiefste Naturhöhle der Erde darstellen.
Logistische und technische Herausforderungen im Karst
Die Erkundung der Sistema Cheve ist eine logistisch und technisch äußerst anspruchsvolle Unternehmung. Die Planung für 2026 umfasst die kontinuierliche Unterstützung eines Teams von bis zu vier Höhlentauchern, die über den Harmony Hall East Sumpf hinaus operieren sollen. Tauchen in tiefen Höhlen dieses Charakters ist die letzte Option und erfordert einen immensen Aufwand an Ausrüstung, Zeit und Unterstützung durch ein großes Team. Die letzten fünf Jahre intensiver Vorbereitung haben zu diesem entscheidenden Moment geführt, in dem die Passage des East Sumpfes als strategisch wichtigster Schritt in diesem „subterranean chess“ angesehen wird.
Wissenschaftliche und explorative Bedeutung
Über die reinen Tiefenrekorde hinaus birgt die Erkundung und Kartierung solcher Höhlensysteme ein enormes wissenschaftliches Potenzial. Hydrologische Tracermessungen haben bereits gezeigt, dass injizierte Farbstoffe aus dem Cheve-Fluss 20 Kilometer nördlich und 2.730 Meter tiefer in der Cueva de la Mano wieder auftauchten. Die Expedition verspricht nicht nur ein tieferes Verständnis der Karsthydrogeologie der Region, sondern könnte auch zu wichtigen Entdeckungen in der Biologie (z.B. neue Extremophilen), Geologie und Archäologie führen. Zudem motiviert sie die Entwicklung neuer Explorationstechnologien und festigt die Position von Sistema Cheve als eines der bedeutendsten Höhlenforschungsprojekte weltweit.
Unglück in Italien: 53 Rettungskräfte befreien eingeschlossenen Höhlenforscher
Eine aufwendige Rettungsaktion in Nordwestitalien erforderte den Einsatz von 53 Spezialkräften, um einen Mann aus 120 Metern Tiefe zu befreien.
Eine aufwendige Rettungsaktion in Nordwestitalien erforderte den Einsatz von 53 Spezialkräften, um einen Mann aus 120 Metern Tiefe zu befreien.
UpdateNeue Einblicke in frühmenschliche Siedlungen: 200.000 Jahre alte Betten in Südafrikas Border Cave entdeckt
Archäologen haben in der südafrikanischen Border Cave die frühesten bekannten Schlafstätten entdeckt, die Aufschluss über das überraschend hochentwickelte Verhalten früherer Menschen geben.
Archäologen haben in der südafrikanischen Border Cave die frühesten bekannten Schlafstätten entdeckt, die Aufschluss über das überraschend hochentwickelte Verhalten früherer Menschen geben.
Neue Einblicke in frühmenschliche Siedlungen: 200.000 Jahre alte Betten in Südafrikas Border Cave entdeckt
Ein Forschungsteam hat in der berühmten Border Cave an der Grenze zwischen Südafrika und Eswatini (ehemals Swasiland) spektakuläre archäologische Funde gemacht: die frühesten bekannten Schlafstätten, die bis zu 200.000 Jahre alt sind. Diese Entdeckung, die Ende Mai 2026 veröffentlicht wurde, liefert neue Beweise für das komplexe Verhalten früherer Menschen und deren Fähigkeit zur Gestaltung ihrer Lebensräume.
Komplexe Bettkonstruktionen
Die sogenannten Betten wurden hauptsächlich aus Gräsern der Panicoideae-Familie, Verwandten des heutigen Mais und Zuckerrohrs, konstruiert und mit Ascheschichten versehen. Besonders bemerkenswert ist die Erkenntnis, dass diese prähistorischen Bewohner die Schlafstätten wiederholt und bewusst verbrannten und über älteren Schichten neu errichteten. Die Forscher interpretieren dieses Vorgehen als eine disziplinierte Form der Hygiene und Instandhaltung, die weit über bloße rudimentäre Unterschlüpfe hinausgeht und ein überraschend ausgeklügeltes Haushalten im Paläolithikum belegt.
Bedeutung für die Paläanthropologie
Die Border Cave, eine archäologisch bedeutsame Höhle in den Lebombo-Bergen, war über einen Zeitraum von etwa 220.000 bis 43.000 Jahren regelmäßig von Menschen besiedelt. Die gut erhaltenen, bettähnlichen Strukturen, die auf bis zu 161.000 Jahre datiert werden, und noch frühere Hinweise auf Schlafstätten aus der Zeit vor fast 200.000 Jahren, bieten eine einzigartige „Zeitskapsel“ zur Erforschung des Alltagslebens und der kognitiven Fähigkeiten früherer Homo sapiens. Diese Funde tragen wesentlich zum Verständnis der sozialen Organisation und der technologischen Innovationen in den frühen Phasen der menschlichen Evolution bei.
UpdateNeue Studie enthüllt: Karst-Stauseen als übersehene Klimaverbündete und effiziente Kohlenstoffsenken
Forschungsergebnisse der Guizhou Universität in China zeigen, dass Stauseen in Karstlandschaften eine unerwartet hohe Kapazität zur dauerhaften Bindung von atmosphärischem Kohlenstoff aufweisen, was ihre Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf neu bewertet.
Forschungsergebnisse der Guizhou Universität in China zeigen, dass Stauseen in Karstlandschaften eine unerwartet hohe Kapazität zur dauerhaften Bindung von atmosphärischem Kohlenstoff aufweisen, was ihre Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf neu bewertet.
Karstreservoirs: Effiziente Mechanismen zur Kohlenstoffsequestrierung identifiziert
Eine wegweisende Studie der Guizhou Universität, veröffentlicht im Fachjournal Carbon Research, beleuchtet die bislang unterschätzte Rolle von Stauseen in Karstlandschaften als bedeutende und dauerhafte Kohlenstoffsenken. Die Untersuchung konzentrierte sich auf das Songbaishan-Reservoir in China, ein typisches System innerhalb eines Karstbeckens, und liefert mechanistische Erklärungen für die außergewöhnliche Effektivität dieser Ökosysteme bei der Kohlenstoffbindung.
Biogeochemische Prozesse in Karstgebieten
Karstlandschaften, die durch die Auflösung löslicher Gesteine wie Kalkstein entstehen, sind reich an gelöstem anorganischem Kohlenstoff. Dieser Kohlenstoff, der aus der Verwitterung von Gestein stammt, speist die aquatische Photosynthese. Die Studie belegt, dass diese einzigartigen Umgebungen nicht nur große Mengen Kohlenstoff aufnehmen, sondern diesen auch in einer hochstabilen, langlebigen Form in Sedimenten einlagern. Fast 60% des organischen Kohlenstoffs in den Sedimentschichten des untersuchten Reservoirs besteht aus refraktärem organischem Kohlenstoff (ROC), einer Form, die mikrobiellem Abbau besonders widerstandsfähig ist.
Implikationen für globale Kohlenstoffbudgets und Klimastrategien
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Kohlenstoffsequestrierungskapazität von Stauseen in den weitläufigen Karstregionen weltweit in den globalen Kohlenstoffbilanzen möglicherweise unterschätzt wird. Die Autoren schlagen das Verhältnis von ROC zu gesamtem organischem Kohlenstoff (TOC) als eine einfache, aber effektive Metrik zur Bewertung des Kohlenstoffbindungspotenzials eines Reservoirs vor. Diese Arbeit bildet eine entscheidende wissenschaftliche Grundlage für die Entwicklung von Managementstrategien, die die natürlichen Kohlenstoffbindungsfähigkeiten von Stauseen verbessern können.
UpdateAntike griechische Theatermasken-Skulptur in kroatischer Höhle entdeckt
Eine seltene Terrakotta-Skulptur, die eine griechische Theatermaske darstellt und auf das 3. oder 4. Jahrhundert v. Chr. datiert wird, wurde in der Crno Jezero Höhle in Südkroatien gefunden, was auf einen antiken Kultort hindeutet.
Eine seltene Terrakotta-Skulptur, die eine griechische Theatermaske darstellt und auf das 3. oder 4. Jahrhundert v. Chr. datiert wird, wurde in der Crno Jezero Höhle in Südkroatien gefunden, was auf einen antiken Kultort hindeutet.
Einblicke in antike Rituale: Fund in der Crno Jezero Höhle
Archäologen haben in der Crno Jezero Höhle (Schwarzer See) in Südkroatien eine bedeutende Entdeckung gemacht: eine Terrakotta-Kopfskulptur, die eine griechische Theatermaske zeigt. Die Skulptur wird auf das 3. oder 4. Jahrhundert v. Chr. (vor Christus) datiert und deutet darauf hin, dass die Höhle einst als Heiligtum für antike Rituale diente. Terrakotta ist ein keramisches Material, das seit der Antike für Skulpturen und Bauwerke verwendet wird.
Beweise für einen Kultort
Domagoj Perkić von den Dubrovnik Museen äußerte, dass die Höhle möglicherweise für rituelle Zwecke genutzt wurde. Bereits im vergangenen Jahr wurde bei Ausgrabungen in derselben Höhle eine Skulptur einer möglichen griechischen Gottheit entdeckt. Dies, zusammen mit dem aktuellen Fund und weiteren Hinweisen wie luxuriöser importierter griechischer Keramik (Amphoren, Schalen, Kantharoi) sowie lokal produzierter Töpferware, die wahrscheinlich als Votivgaben (Opfergaben) hinterlassen wurde, untermauert die Annahme, dass die Crno Jezero Höhle vom 4. bis ins 1. Jahrhundert v. Chr. ein bedeutendes Heiligtum war.
Die Frage, ob Dionysos oder sein illyrisches Gegenstück mit den Wein- und Maskenfunden in der Höhle in Verbindung gebracht werden können, bleibt Gegenstand der Interpretation. Die meisten Funde, die mit dem Heiligtum in Verbindung stehen, wurden in den Eingangs- und Seitenbereichen der Höhle entdeckt, die bis zu den aktuellen Ausgrabungen verborgen geblieben waren.
Nationaler Kongress der Fédération Française de Spéléologie (FFS) 2026
Am Pfingstwochenende im Mai 2026 findet der traditionelle Nationalkongress der französischen Höhlenforscher mit Hunderten Teilnehmern statt.
Am Pfingstwochenende im Mai 2026 findet der traditionelle Nationalkongress der französischen Höhlenforscher mit Hunderten Teilnehmern statt.
Französischer Nationalkongress für Höhlenforschung 2026
Die Fédération Française de Spéléologie (FFS) lädt vom 23. bis 25. Mai 2026 zu ihrem nationalen Kongress ein. Das jährliche Großereignis zieht Hunderte Höhlenforscher, Geologen und Biospeleologen an, die in zahlreichen Fachvorträgen neue Entdeckungen aus Frankreich und internationalen Expeditionen vorstellen.
Ausstellungen und Materialtests
Neben wissenschaftlichen Symposien bietet der Kongress eine Plattform für Materialhersteller, um die neueste Ausrüstung für Einseiltechnik (Single Rope Technique - SRT) und Unterwasser-Höhlentauchen zu präsentieren. Auch die Hauptversammlung der FFS findet im Rahmen dieser dreitägigen Veranstaltung statt.
Bergungseinsatz nach tragischem Tauchunfall in den Malediven abgeschlossen
Eine internationale Rettungsmission hat die Bergung der Opfer eines verheerenden Tauchunfalls in einem komplexen Unterwasserhöhlensystem des Vaavu Atolls auf den Malediven erfolgreich abgeschlossen.
Eine internationale Rettungsmission hat die Bergung der Opfer eines verheerenden Tauchunfalls in einem komplexen Unterwasserhöhlensystem des Vaavu Atolls auf den Malediven erfolgreich abgeschlossen.
Bergungseinsatz nach tragischem Tauchunfall in den Malediven abgeschlossen
Malé, Malediven – Nach einem tragischen Tauchunfall im Vaavu Atoll der Malediven, bei dem fünf italienische Taucher ums Leben kamen, wurde der internationale Such- und Bergungseinsatz am 22. Mai 2026 beendet. Die Operation, koordiniert von DAN Europe und unterstützt durch ein spezialisiertes finnisches Rettungsteam sowie maledivische und italienische Behörden, konzentrierte sich auf ein anspruchsvolles Unterwasserhöhlensystem am Tauchplatz Dhekunu Kandu.
Hintergrund des Unglücks und komplexe Bergungsarbeiten
Der Vorfall ereignete sich am 14. Mai 2026, als die fünf Taucher nach einem Erkundungsgang in der Höhle nicht zurückkehrten. Unter den Opfern befanden sich Monica Montefalcone, außerordentliche Professorin für Ökologie an der Universität Genua, ihre Tochter Giorgia Sommacal, der Meeresbiologe Federico Gualtieri, die Forscherin Muriel Oddenino sowie der Tauchlehrer Gianluca Benedetti. Während Benedettis Leichnam bereits am 16. Mai nahe dem Höhleneingang geborgen werden konnte, gestaltete sich die Bergung der verbleibenden vier Opfer, die sich tiefer im Höhlensystem befanden, als äußerst schwierig und gefährlich. Ein maledivischer Retter verstarb während der Rettungsversuche aufgrund von Dekompressionskomplikationen.
Die Tauchgänge zur Lokalisierung und Bergung der Opfer waren hochspezialisierte technische und Höhlentauchoperationen, die den Einsatz von Kreislaufgeräten (CCR) und Unterwasserscootern (DPVs) erforderten. Das Team stand unter erheblichem Druck durch schwierige Wetter- und Seebedingungen, darunter starke Winde und Strömungen, sowie die erhöhte Komplexität der Dekompressionsprofile. Nach der erfolgreichen Bergung aller Opfer um den 20. Mai konzentrierten sich die abschließenden Tauchgänge auf die „Säuberung“ des Höhlensystems, wobei temporäre Leinen und Ausrüstung entfernt und alle relevanten Gegenstände für die laufende Untersuchung geborgen wurden.
Wissenschaftliche Mission und private Aktivität
Monica Montefalcone und Muriel Oddenino befanden sich im Rahmen einer offiziellen wissenschaftlichen Mission auf den Malediven, um Meeresumgebungen zu überwachen und die Auswirkungen des Klimawandels auf die tropische Biodiversität zu erforschen. Die tödliche Tauchaktivität war jedoch nicht Teil ihrer geplanten Forschung und wurde privat unternommen. Die genaue Ursache der Todesfälle wird weiterhin untersucht.
UpdateNeue Höhlenfischart in den USA entdeckt: *Typhlichthys styx* fordert Evolutionstheorien heraus
Eine neue, augenlose Höhlenfischart wurde im Südosten der Vereinigten Staaten identifiziert und liefert starke Beweise für Speziation in unterirdischen Ökosystemen.
Eine neue, augenlose Höhlenfischart wurde im Südosten der Vereinigten Staaten identifiziert und liefert starke Beweise für Speziation in unterirdischen Ökosystemen.
UpdateWürzburger Team erprobt Mars-Höhlen-Roboter an der Zugspitze
Ein Team der Universität Würzburg hat Ende März 2026 am Kammstollen des Schneefernerhauses auf der Zugspitze erfolgreich neue Technologien für die Marsforschung erprobt, die den Einsatz von Robotern in extraterrestrischen Höhlen vorbereiten sollen.
Ein Team der Universität Würzburg hat Ende März 2026 am Kammstollen des Schneefernerhauses auf der Zugspitze erfolgreich neue Technologien für die Marsforschung erprobt, die den Einsatz von Robotern in extraterrestrischen Höhlen vorbereiten sollen.
Würzburger Team erprobt Mars-Höhlen-Roboter an der Zugspitze
Ein interdisziplinäres Team der Universität Würzburg hat Ende März 2026 am Schneefernerhaus auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, bahnbrechende Tests für die zukünftige Mars-Exploration durchgeführt. Im Fokus stand die Erprobung von Höhlen-Robotern und dazugehöriger Technologie in einer Umgebung, die eine Mars-Landschaft simulierte. Als Testumgebung diente der Kammstollen am Schneefernerhaus, ein im Jahr 1926 gebohrter Tunnel, der an der Nordseite der Zugspitze entlangführt.
Speläologie im Dienste der extraterrestrischen Forschung
Das Ziel der Forschungsinitiative des Interdisziplinären Forschungszentrums für Extraterrestrik (IFEX) ist es, Technologien und Abläufe zukünftiger Marsmissionen unter möglichst realistischen extremen Bedingungen zu testen. Höhlen auf dem Mars, auch als Lavaröhren bekannt, gelten als vielversprechende Orte für die Suche nach Wasser oder sogar Anzeichen von Leben, da sie vor schädlicher Strahlung und extremen Temperaturschwankungen geschützt sind. Die Erkenntnisse aus diesen terrestrischen Höhlentests sind entscheidend für die Entwicklung autonomer Robotersysteme, die in den unerforschten Karstsystemen und Lavaröhren anderer Planeten operieren können. Die Speläologie, die Lehre von den Höhlen, liefert hierbei wichtige Grundlagen für das Verständnis und die Erforschung dieser komplexen unterirdischen Umgebungen, unabhängig davon, ob sie auf der Erde oder im Weltall liegen.
Höhlenretter trainieren den Ernstfall in historischem Kupferbergwerk Fischbach
Ein Team der Höhlenretter Hessen/Rheinland-Pfalz absolvierte eine anspruchsvolle Einsatzübung in den tiefen Schächten des ehemaligen Fischbacher Kupferbergwerks, wobei sowohl die rettungstechnischen Fähigkeiten als auch montanhistorische Aspekte berücksichtigt wurden.
Ein Team der Höhlenretter Hessen/Rheinland-Pfalz absolvierte eine anspruchsvolle Einsatzübung in den tiefen Schächten des ehemaligen Fischbacher Kupferbergwerks, wobei sowohl die rettungstechnischen Fähigkeiten als auch montanhistorische Aspekte berücksichtigt wurden.
Erfolgreiche Einsatzübung im Fischbacher Kupferbergwerk
In den verborgenen Tiefen des stillgelegten Kupferbergwerks von Fischbach bei Idar-Oberstein führten Mitglieder der Höhlenretter Hessen/Rheinland-Pfalz am 17. Mai 2026 eine umfassende Trainingsübung durch. Ziel war es, die komplexen Herausforderungen einer Höhlenrettung in einer montanhistorisch geprägten Umgebung unter realistischen Bedingungen zu simulieren und die Einsatzbereitschaft der Speleologen zu gewährleisten.
Anspruchsvolle Bedingungen und montanhistorischer Auftrag
Die Übung fand in einem 120 Meter tiefen, engen Schacht unterhalb des Erbstollens statt. Die Höhlenretter, darunter auch speziell ausgebildete Rettungstaucher, mussten sich durch rostige Eisenstangen navigieren und mit aufgewirbelten Sedimenten sowie eingeschränkter Sicht kämpfen. Die Wassertemperatur von lediglich acht Grad Celsius erhöhte zusätzlich den Schwierigkeitsgrad der Operation.
Neben der primären Aufgabe, einen fiktiv verletzten Höhlenforscher aus der Tiefe zu bergen, erfüllte das Team auch einen montanhistorischen Auftrag. Dies unterstreicht die vielseitige Expertise der Höhlenrettung, die oft an der Schnittstelle von Speläologie und dem Schutz des unterirdischen Kulturerbes operiert. Solche Übungen sind entscheidend, um die speziellen Techniken für die Rettung aus Höhlen und alten Bergwerken kontinuierlich zu verbessern und auf extreme Szenarien vorbereitet zu sein, wo herkömmliche Rettungsmethoden an ihre Grenzen stoßen. Die Höhlenrettung ist ein hochspezialisiertes Feld, das Elemente der Höhenrettung, Engstellenrettung und Tauchrettung kombiniert, um in den unwirtlichsten Umgebungen agieren zu können.
UpdateRiesige Dinosaurier-Fußabdrücke an Höhlendecke in Südfrankreich entdeckt
Paläontologen haben in der Castelbouc-Höhle im Causse Méjean-Plateau in Südfrankreich außergewöhnlich gut erhaltene Fußabdrücke von Sauropoden an der Höhlendecke gefunden.
Paläontologen haben in der Castelbouc-Höhle im Causse Méjean-Plateau in Südfrankreich außergewöhnlich gut erhaltene Fußabdrücke von Sauropoden an der Höhlendecke gefunden.
Eine Routinebefahrung in der Castelbouc-Höhle unterhalb des Causse Méjean-Plateaus in Südfrankreich führte zu einer bemerkenswerten paläontologischen Entdeckung. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Jean-David Moreau von der Université Bourgogne Franche-Comté dokumentierte gigantische Fußabdrücke von Sauropoden, die vor etwa 168 Millionen Jahren in den weichen Sedimenten eines Küstenbereichs hinterlassen wurden und nun, durch geologische Prozesse, an der Decke der Kalksteinhöhle zu finden sind.
Geologische Umkehrung und Erhaltungsbedingungen
Die bis zu 1,25 Meter langen Abdrücke, die von etwa 30 Meter langen, vierfüßigen Dinosauriern stammen, sind so detailliert erhalten, dass individuelle Zehen, Fußpolster und Krallenabdrücke sichtbar sind. Die ungewöhnliche Position an der Höhlendecke erklärt sich durch die sogenannte Reliefumkehrung: Die Fußabdrücke wurden ursprünglich als Vertiefungen in weichem Sediment hinterlassen, das dann von härterem Material ausgefüllt wurde. Nach Millionen von Jahren und der Hebung des Karstplateaus erodierte das weichere umgebende Gestein, während die härteren Füllungen der Abdrücke als erhabene Formen an der Höhlendecke erhalten blieben. Neben den Spuren wurden auch Pflanzenfossilien und Fischreste geborgen, die eine Rekonstruktion des damaligen Ökosystems als Lagunenküste mit Nadelbäumen ermöglichen.
Rätselhafter antiker Tunnel in Jerusalem entdeckt
Nahe Kibbuz Ramat Rachel in Jerusalem wurde ein beeindruckender, in den Fels gehauener Tunnel freigelegt, dessen Zweck und Datierung noch ungeklärt sind.
Nahe Kibbuz Ramat Rachel in Jerusalem wurde ein beeindruckender, in den Fels gehauener Tunnel freigelegt, dessen Zweck und Datierung noch ungeklärt sind.
Archäologische Sensation: Uralter Tunnel in Jerusalem
Bei archäologischen Ausgrabungen, die von der Israel Antiquities Authority (IAA) vor dem Bau eines neuen Viertels in der Nähe von Kibbuz Ramat Rachel in Jerusalem durchgeführt wurden, stieß man unerwartet auf einen etwa 50 Meter langen, in den Fels gehauenen Tunnel. Die Entdeckung, die von Dr. Sivan Mizrahi und Zinovy Matskevich geleitet wurde, begann mit der Freilegung einer zunächst als natürliche karstische Hohlform wahrgenommenen Struktur.
Ein monumentales Bauwerk mit unbekanntem Zweck
Im Verlauf der Ausgrabungen offenbarte sich jedoch ein komplexes, von Menschenhand geschaffenes Bauwerk. „Zu unserer Überraschung entwickelte sich dieser Raum im Laufe der Ausgrabungen zu einem langen Tunnel“, erklärten die Grabungsleiter. Der Zugang zum antiken Komplex erfolgte über eine Treppe, die zu einer in den Fels gehauenen Öffnung führte. Der Tunnel war mit alluvialem Boden gefüllt, der sich vermutlich über Hunderte oder sogar Tausende von Jahren angesammelt hatte. Testgrabungen im Inneren des Tunnels zeigten, dass er an einigen Stellen eine Höhe von bis zu fünf Metern und eine Breite von etwa drei Metern erreicht.
Die genaue Datierung und der Zweck dieses imposanten Tunnels sind noch Gegenstand intensiver Forschung. Eine aktuelle Hypothese der Forscher ist, dass der Tunnel dazu diente, eine Kreidegesteinsschicht zu erreichen, die sich für den Abbau von Bausteinen oder die Kalkproduktion eignete. Dafür sprechen ein in die Tunneldecke gehauener Schacht, der der Belüftung gedient haben könnte, sowie im Tunnelboden entdeckter Abraum. Allerdings bleiben Fragen offen, und es ist auch denkbar, dass die Arbeiten nie vollständig abgeschlossen wurden, wodurch sein ursprünglicher Zweck im Dunkeln bleibt.
Archäologischer Meilenstein: 1000 unterirdische Höhlen in Nottingham dokumentiert
Die Stadt Nottingham feiert einen bemerkenswerten archäologischen Erfolg mit der Erfassung der 1000. unterirdischen Höhle, ein Zeugnis jahrhundertelanger menschlicher Nutzung des weichen Sandsteins unter der Stadt.
Die Stadt Nottingham feiert einen bemerkenswerten archäologischen Erfolg mit der Erfassung der 1000. unterirdischen Höhle, ein Zeugnis jahrhundertelanger menschlicher Nutzung des weichen Sandsteins unter der Stadt.
Nottingham enthüllt sein verborgenes Erbe
Im Mai 2026 erreichte die Stadt Nottingham in England einen bedeutenden archäologischen Meilenstein: Die 1000. unterirdische Höhle wurde unter ihren Straßen offiziell dokumentiert. Diese beeindruckende Zahl hat sich seit Beginn der systematischen Erfassungen im Jahr 2009 mehr als verdoppelt und steigt weiterhin stetig an. Die meisten dieser Hohlräume wurden zufällig bei Straßenbauarbeiten und anderen Bauprojekten entdeckt, da sie in den weichen Sandstein gehauen wurden, der die geologische Grundlage der Stadt bildet.
Historische Bedeutung und vielfältige Nutzung der Sandsteinhöhlen
Die Höhlen sind kein zusammenhängendes Netzwerk, sondern bestehen aus vielen isolierten Bereichen unter modernen Gebäuden, von denen einige versiegelt und andere über geschützte Zugänge erreichbar sind. Ihre Nutzung erstreckt sich über einen ungewöhnlich breiten Zeitraum und Zweck: Von mittelalterlichen Lagerkellern, Gerbereien und industriellen Arbeitsbereichen bis hin zu häuslichen Wohnstätten und Luftschutzbunkern während des Zweiten Weltkriegs. Der weiche Nottinghamer Sandstein ermöglichte es Familien und Handwerkern, Räume und Werkstätten direkt in den Fels zu graben, was eine verborgene Schicht des häuslichen und kommerziellen Lebens schuf, die über Jahrhunderte unentdeckt blieb.
Zu den jüngsten Entdeckungen zählen eine 17 Meter lange Kammer, die über einen vertikalen Schacht zugänglich ist, eine Sandgrube aus dem 18. Jahrhundert und ein Bierkeller aus dem 19. Jahrhundert. Die fortschreitende Dokumentation dieser subterranen Strukturen verdeutlicht ihre tiefe Verknüpfung mit der Entwicklung Nottinghams und bietet wertvolle Einblicke in die Anpassung menschlicher Gesellschaften an ihre Umgebung.
Update„Einmalige Entdeckung“: Prähistorische Höhle unter mittelalterlicher Burg in Wales enthüllt
Unter dem Pembroke Castle in Wales wurde die Wogan Cavern als eine der bedeutendsten prähistorischen Höhlenstätten Großbritanniens identifiziert, die über 100.000 Jahre menschlicher und tierischer Aktivität belegt.
Unter dem Pembroke Castle in Wales wurde die Wogan Cavern als eine der bedeutendsten prähistorischen Höhlenstätten Großbritanniens identifiziert, die über 100.000 Jahre menschlicher und tierischer Aktivität belegt.
„Einmalige Entdeckung“: Prähistorische Höhle unter mittelalterlicher Burg in Wales enthüllt
Die Wogan Cavern, eine massive Höhle unter dem Pembroke Castle in Wales, entwickelt sich zu einer der wichtigsten prähistorischen Entdeckungen Großbritanniens. Archäologen, die die Stätte untersuchten, haben Belege für menschliche und tierische Aktivitäten gefunden, die über 100.000 Jahre zurückreichen. Die Höhle, die jahrhundertelang übersehen wurde, birgt nun ein immenses Potenzial, die prähistorische Geschichte der Region neu zu schreiben.
Umfangreiche Funde und geplante Ausgrabungen
Erste Ausgrabungen zwischen 2021 und 2024 brachten Steinwerkzeuge sowie Knochen von Mammuts, Wollnashörnern und Flusspferden zutage – Tiere, die einst im prähistorischen Britannien beheimatet waren. Die Flusspferdüberreste sind besonders signifikant, da sie vermutlich etwa 120.000 Jahre alt sind und aus einer wärmeren Interglazialperiode stammen, als das Klima Großbritanniens sich stark vom heutigen unterschied. Ein ehrgeiziges, fünfjähriges Ausgrabungsprojekt der University of Aberdeen, das im Mai 2026 beginnen soll, wird die archäologische Bedeutung der Höhle weiter erforschen und eine detailliertere Chronologie der menschlichen Besiedlung erstellen, möglicherweise auch mit Spuren von Neandertalern und frühen Homo sapiens.
Ein Fenster in die eiszeitliche Vergangenheit
Die Größe und der Erhaltungszustand der Wogan Cavern machen sie im Vergleich zu vielen anderen prähistorischen Stätten in Großbritannien außergewöhnlich. Sie verspricht seltene Einblicke, wie prähistorische Menschen mit dramatischen Klimaveränderungen umgingen, von den eisigen Tundren der letzten Eiszeit bis zu den wärmeren Perioden. Die Funde werden dazu beitragen, die Zeitlinie der menschlichen Besiedlung in Großbritannien zu klären und möglicherweise neue Informationen über die Ankunft und Koexistenz verschiedener menschlicher Spezies zu liefern.
Internationale Höhlenrettungsübung in Ungran: Über 60 Retter aus 17 Ländern trainieren
Die Österreichische Höhlenrettung veranstaltete am 5. Mai 2026 eine internationale Höhlenrettungsübung in Ungran. Mehr als 60 Höhlenretter aus 17 Ländern nahmen teil, um komplexe medizinische Rettungsszenarien unter Tage zu trainieren.
Die Österreichische Höhlenrettung veranstaltete am 5. Mai 2026 eine internationale Höhlenrettungsübung in Ungran. Mehr als 60 Höhlenretter aus 17 Ländern nahmen teil, um komplexe medizinische Rettungsszenarien unter Tage zu trainieren.
UpdateAktuelle Forschungsberichte der Arbeitsgemeinschaften: Grabungen in der Bismarckhöhle und Verbindungsarbeiten
Das Höfo-Portal der Arge Grabenstetten informiert über jüngste Erfolge des Arbeitskreises Kluterthöhle bei Grabungsarbeiten in der Bismarckhöhle und Vorbereitungen für die Verbindung zur Paradieshöhle.
Das Höfo-Portal der Arge Grabenstetten informiert über jüngste Erfolge des Arbeitskreises Kluterthöhle bei Grabungsarbeiten in der Bismarckhöhle und Vorbereitungen für die Verbindung zur Paradieshöhle.
Das Höfo-Portal der Arbeitsgemeinschaft Höhle & Karst Grabenstetten e.V. (Arge Grabenstetten) liefert im April und Mai 2026 mehrere aktuelle Berichte aus der deutschen Speläologie. Diese Nachrichten konzentrieren sich auf die Aktivitäten verschiedener Arbeitsgemeinschaften, insbesondere des Arbeitskreises Kluterthöhle e.V. (AKKH) im nordrhein-westfälischen Karstgebiet.
Fortschritte in der Bismarckhöhle
Der AKKH meldete am 3. Mai 2026 den erfolgreichen Einsatz einer Spillwinde bei Grabungsarbeiten in der Bismarckhöhle. Diese technische Unterstützung ermöglichte eine effizientere Materialförderung zur Westfalenhalle innerhalb des Höhlensystems. Bereits am 20. April 2026 wurden umfangreiche Vorbereitungen für die Renaturierung und weitere Grabungen im nordwestlichen Bereich der Kleinen Halle im Kluterthöhlensystem, Abteilung Bismarckhöhle, durchgeführt. Diese kontinuierlichen Explorations- und Dokumentationsarbeiten sind entscheidend für das Verständnis der komplexen geologischen Strukturen dieses Karstgebietes.
Internationale Kooperation und Ausbildung
Neben den heimischen Aktivitäten war ein Team der Forschungsgruppe Höhle und Karst Franken (FHKF) Ende April 2026 in Belgien unterwegs. Dort nutzte es das Fort de Barchon nahe Lüttich als spezialisiertes Übungsgelände für Seiltechnik (SRT), eine essenzielle Fähigkeit in der modernen Höhlenbefahrung. Diese internationalen Austausche und Trainingseinheiten tragen zur Weiterentwicklung der Speläologie bei und sichern die fachliche Kompetenz der Höhlenforscher.
Neue Tierarten in kambodschanischen Karsthöhlen entdeckt
Eine aktuelle Studie enthüllt eine überraschende Artenvielfalt in den isolierten Kalksteinhöhlen Westkambodschas, darunter bisher unentdeckte Geckos, Mikroschnecken und Tausendfüßer.
Eine aktuelle Studie enthüllt eine überraschende Artenvielfalt in den isolierten Kalksteinhöhlen Westkambodschas, darunter bisher unentdeckte Geckos, Mikroschnecken und Tausendfüßer.
